WCG:ROB® – Statusberichte per 31.12.2025

Das AMC-Port­fo­lio wurde per Jahre­sende voll­ständig nach der Momen­tum-Meth­ode fac­tor­flow® neu zusam­mengestellt. fac­tor­flow® löst dabei den bish­eri­gen Ansatz WCG:ROB® ab und stellt den Momen­tum-Fak­tor ffTM kon­se­quent ins Zen­trum. Ziel ist es, beste­hende Aufwärt­strends sys­tem­a­tisch zu nutzen und emo­tionale Fehlentschei­de im Anlage­prozess zu reduzieren.
Kün­ftig wird das Port­fo­lio quar­tal­sweise über­prüft und jew­eils per Quar­talsende neu selek­tiert. Anpas­sun­gen erfol­gen auss­chliesslich dort, wo sich rel­e­vante Verän­derun­gen auf Ebene der Einzelti­tel ergeben. Diese klar struk­turi­erte Vorge­hensweise schafft Trans­parenz, fördert Diszi­plin und gewährleis­tet eine kon­sis­tente Umset­zung. Ger­ade in einem von erhöht­en Schwankun­gen geprägten Mark­tum­feld bietet fac­tor­flow® einen sta­bilen Rah­men, um Chan­cen kon­trol­liert zu nutzen und das Port­fo­lio laufend an verän­derte Mark­tbe­din­gun­gen anzupassen.
Die Quoten betra­gen im AMC Schweiz (WCGCEZ) 100% und im AMC Deutsch­land (WCGDEZ) 100%.

Die Finanzmärk­te zeigen sich zum Jahre­sende bemerkenswert robust – robuster, als es die wirtschaftlichen Fun­da­men­tal­dat­en nahele­gen. Während Aktien in vie­len Regio­nen hoch ste­hen, ver­liert die Real­wirtschaft an Dynamik. Han­del­skon­flik­te, struk­turelle Schwächen in Europa und Chi­na sowie zunehmende Unsicher­heit­en in den USA prä­gen das Umfeld. Der Markt bleibt den­noch überzeugt, dass 2026 geld­poli­tis­che Ent­las­tung brin­gen wird.

Weltwirtschaft: Glob­al bleibt das Wach­s­tum ver­hal­ten. Indus­trie- und Bauak­tiv­itäten schwächeln, während der Dien­stleis­tungssek­tor nur punk­tuell stützt. Die Infla­tion bleibt in den USA, Europa und Japan über den Ziel­marken und lim­i­tiert die Spiel­räume der Zen­tral­banken. Chi­na bildet weit­er­hin das Schlus­slicht der grossen Volk­swirtschaften und kann glob­al kaum Wach­s­tum­sim­pulse liefern.

USA: Die US-Kon­junk­tur ver­liert an Bre­ite; Indus­trie und Arbeits­markt zeigen klare Ermü­dungser­schei­n­un­gen, und der Kon­sum schwächt sich ab. Die Fed­er­al Reserve reagierte mit ein­er Zinssenkung auf 3.75 %, um der kon­junk­turellen Abküh­lung ent­ge­gen­zuwirken. Gle­ichzeit­ig bleiben struk­turelle Risiken hoch: stark steigende Staatsver­schul­dung, hohe Defizite und ein schwach­er US-Dol­lar belas­ten das Ver­trauen der Anleger.

Chi­na: Die Schwäche Chi­nas hat sich zulet­zt ver­stärkt. Indus­trie- und Dien­stleis­tung­sum­fra­gen fie­len pes­simistis­ch­er aus, die Einzel­han­del­sum­sätze stag­nieren, und die Investi­tio­nen lagen zulet­zt 1.7 % unter Vor­jahr. Der Immo­biliensek­tor bleibt ein Belas­tungs­fak­tor. Die Kern­in­fla­tion steigt leicht, sig­nal­isiert jedoch keine echte Erhol­ung. Ein glob­aler Wach­s­tum­sim­puls aus Chi­na ist auch im neuen Jahr unwahrscheinlich.

Europa: Die Euro­zone tritt weit­er auf der Stelle. Ohne Deutsch­land ergibt sich ein etwas fre­undlicheres Bild, doch die struk­turelle Schwäche der grössten Volk­swirtschaft hemmt die gesamte Region. Die Kern­in­fla­tion bleibt bei 2.4 % hoch, ins­beson­dere getrieben durch Dien­stleis­tun­gen. Damit hat die EZB deut­lich weniger Spiel­raum für Zinssenkun­gen als die Fed­er­al Reserve oder die SNB.

Schweiz: Die Schweiz­er Wirtschaft ist im drit­ten Quar­tal um –0.5 % geschrumpft – der schwäch­ste Wert seit der Pan­demie. Indus­trie, Export­sek­tor und Investi­tio­nen zeigen klare Schwächen, während einzig der pri­vate Kon­sum dank höher­er Real­löhne sta­bil­isiert. Die Infla­tion fiel im Novem­ber auf 0 %, die Kern­rate auf 0.4 %, wom­it die SNB über mehr Flex­i­bil­ität ver­fügt als andere Zentralbanken.

Faz­it: Die Diskrepanz zwis­chen Mark­top­ti­mis­mus und real­wirtschaftlich­er Entwick­lung bleibt gross. Während Risiken im glob­alen Umfeld zunehmen, set­zen viele Anleger weit­er­hin auf das Nar­ra­tiv der baldigen Zinssenkun­gen. Ger­ade in diesem Umfeld zeigt sich erneut: Sta­bil­ität entste­ht nicht durch Speku­la­tion, son­dern durch Diszi­plin, regel­basierte Strate­gien und kon­se­quente Diversifikation.

Sta­tus­berichte:
AMC Aktien Schweiz
AMC Aktien Deutschland


Rolf Gloor / +41 52 260 34 62 / gloor@winterthurconsulting.ch

 

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